22 Jul 2019 ID: 185916

Honda Team Motul bereitet sich auf das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps mit dem NSX GT3 Evo vor

Honda Team Motul bereitet sich auf das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps mit dem NSX GT3 Evo vor
  • Intercontinental GT Challenge dieses Wochenende in Spa-Francorchamps
  • Bertrand Baguette, Mario Farnbacher und Renger van der Zande – hochkarätige Besetzung im Honda Team Motul
  • NSX GT3 Evo erzielte Pole-Position beim Seriendebüt in den USA

 

Das Honda Team Motul setzt seine erste Saison in der Intercontinental GT Challenge beim größten Rennen der Serie am kommenden Wochenende beim 24-Stunden-Rennen von Spa fort.

 

Das zweite Langstrecken-Event auf der legendären Strecke von Spa-Francorchamps in Belgien ist der Höhepunkt der IGTC und des Blancpain GT Series Endurance Cup – 73 Fahrzeuge werden starten, darunter der Honda NSX GT3 Evo.

 

Die Fahrer Bertrand Baguette, Mario Farnbacher und Renger van der Zande feierten im März mit der Pole Position bei den California 8 Hours in Laguna Seca ein starkes Debüt bei der IGTC und wollen sich auch im kommenden Rennen profilieren.

 

Bertrand Baguette (33) gilt derzeit als einer der erfolgreichsten belgischen Sportwagenrennfahrer der Gegenwart. Als LMP2 Weltmeister und Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans 2013, ging der Honda Racing Super GT Pilot auch im bedeutendsten Langstreckenrennen Japans, den 1000 km von Suzuka, als Gewinner hervor.

 

Letztes Jahr nahm er mit einem NSX GT3 in der Pro-Am-Klasse zusammen mit dem derzeitigen WTCR FIA World Touring Car Cup Führenden Esteban Guerrieri, Formel-1 Gewinner Riccardo Patrese und Loic Depailler teil, und belegte den achten Rang in der Gesamtplatzierung.

 

Im NSX GT3 Evo führt der 27-jährige Rennfahrer Mario Farnbacher die IMSA Weathertech SportsCar Championship an, nachdem er vor kurzem das Sechs-Stunden-Rennen in Watkins Glen gewonnen hatte.

 

Der Deutsche feiert in Spa sein 24-Stunden-Debüt, fuhr aber bereits zuvor Rennen auf der sieben Kilometer langen Strecke und gewann dort bei seinem letzten Rennen im Jahr 2017 die International GT Open.

 

Renger van der Zande (33) blickt auf ein unglaubliches Jahr zurück. Auf einen Sieg beim IMSA-Finale im vergangenen Jahr in Petit Le Mans, folgte der größte Sieg seiner Karriere beim 24-Stunden-Rennen von Daytona im Januar.

 

Derzeit kämpft er um den Titel in der IMSA-Serie und startet darüber hinaus bereits zum vierten Mal beim 24-Stunden-Rennen von Spa. Bei seinem Debüt im Jahr 2016 wurde er Zweiter.

 

Wie bei allen IGTC-Rennen in diesem Jahr wird das Rennfahrzeug vom Honda-Technikpartner JAS Motorsport unter der Leitung von Teamchef Alessandro Mariani betrieben.

 

Ein zweiter NSX GT3 Evo möchte dieses Wochenende ebenso IGTC-Punkte in Spa sammeln. Der Silver Cup Teilnehmer Jenson Team Rocket RJN, welcher in den vergangenen fünf Jahren sowohl die Fahrermeisterschaft in der Blancpain GT Endurance Serie als auch die Teamwertung in der Pro-Am-Kategorie gewonnen hat.

 

Am Steuer werden der Amerikaner Matt McMurry, der Schweizer Philipp Frommenwiler, der Brite Struan Moore und der Mexikaner Ricardo Sanchez sitzen.

 

Der NSX GT3 feierte 2016 sein Wettbewerbsdebüt. Mit der letzten Evo Version, die auf dem NSX-Serienmodell basiert und seit diesem Jahr an Rennen teilnimmt, konnten in den in Nordamerika ausgetragenen Rennserien IMSA WeatherTech Sports Car Championship und Blancpain GT World Challenge America als auch im europäischen Blancpain Sports Club Siege eingefahren werden.

 

Im Rahmen des NSX GT3 Kundensport-Rennwagenprogramms – eines Gemeinschaftsprojekts zwischen Honda Motor, JAS Motorsport und Honda Performance Development (HPD) – finden Wettkampf-Rennen in Europa, Asien sowie Nordamerika statt.

 

Bertrand Baguette: „Das 24-Stunden-Rennen von Spa ist das prestigeträchtigste GT3-Rennen der Welt und für mich als Belgier ist es eine große Ehre, bei diesem unglaublichen Event Teil des Honda Team Motul zu sein. Wir haben hier letztes Jahr bei unserer Teilnahme in der Pro-Am-Kategorie eine Menge gelernt wie auch in Laguna Seca im März dieses Jahres, wo wir gezeigt haben, dass der NSX GT3 Evo schnell genug für die Pole-Position ist, wir es allerdings nicht geschafft haben, diese Geschwindigkeit im Rennen zu nutzen. Wir haben die dort gesammelten Erfahrungen mitgenommen und weiter hart gearbeitet. Dies und die extrem hohe Motivation im Team werden uns hoffentlich zu einer starken Leistung beflügeln, was mir vor meinem Heim-Publikum sehr wichtig ist.“

 

Mario Farnbacher: „Ich bin so aufgeregt, zum ersten Mal am 24-Stunden-Rennen von Spa teilzunehmen. Es ist ein unglaubliches Rennen auf einer der besten Rennstrecken der Welt. Daher ist es ein Privileg für mich, von Honda zur Teilnahme an diesem Programm ausgewählt worden zu sein. Sowohl Renger als auch ich hatten beim offiziellen Test nur eineinhalb Tage Zeit, da wir zwei zeitlich nah beieinander liegende Renntermine in Nordamerika hatten – aber die Tests, die wir gemacht haben, waren unglaublich hilfreich, vor allem da die Reifen andere Eigenschaften aufweisen als die meines NSX GT3 Evo in der IMSA-Serie. Ich habe mit dem Auto in meinem regulären Programm in diesem Jahr bereits gewonnen und auch wenn ich mich an diesem Wochenende über eine weitere Trophäe freuen würde, denke ich nicht, dass man Erwartungen für ein 24-Stunden-Rennen setzen kann, bei dem alles Mögliche passieren kann.“

 

Renger van der Zande: „Ich freue mich auf das 24-Stunden-Rennen von Spa, eine Strecke, die ich liebe, und ein Rennen, bei dem ich während meines Debüts hier im Jahr 2016 so nah dran war zu gewinnen. Dies wird mein drittes Rennen mit dem NSX GT3 sein und die Veränderungen an dem Auto, seit ich damit im Oktober 2017 zum ersten Mal Testfahrten gemacht habe, sind unglaublich. Die Evo Version in diesem Jahr ist definitiv die am angenehmsten zu fahrende und auf langen Strecken die mit Abstand Beständigste. Ich denke, wenn es uns gelingt, die üblichen Probleme zu vermeiden, die bei einem 24-Stunden-Rennen auftreten können, und unsere Strategie mit den unvermeidlichen Safety-Car Phasen und Slow Zones stimmt, haben wir Chancen auf einen Sieg. Es ist eines der Rennen, bei denen man wirklich das Glück auf seiner Seite haben muss, denn mit mehr als 70 Rennwagen auf der Strecke weiß man nie, was hinter der nächsten Kurve auf einen wartet.“

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