23 Sep 2019 ID: 192505

Honda Africa Twin 2020

Honda Africa Twin 2020

Neuheiten im Überblick: Markante Weiterentwicklung der ultimativen Full-Size Adventure-Maschine von Honda mit einer noch kompromissloseren Off-Road-Performance dank dem leichteren Rahmen, der schlankeren Verschalung im Rallye-Stil und der angepassten Fahrposition. Das Gewicht wurde um 5 kg reduziert. Der grössere Hubraum sorgt für mehr Leistung und mehr Drehmoment. Zudem ist die Maschine EURO5-konform.

Eine auf sechs Bereiche ausgelegte elektronische Steuerung (IMU, Inertial Measurement Unit) verwaltet nun die Fahr-Modi, die Drehmomentkontrolle HSTC (Honda Selectable Torque Control), drei weitere Systeme – Kurven-ABS, Wheelie Control, Rear Lift Control – plus eine neue Funktion zur Kurvenerkennung bei der DCT-Version.

In den farbigen 6,5-Zoll-TFT-Touchscreen sind die Schnittstellen für Apple CarPlay® und Bluetooth integriert. Die LED-Doppelscheinwerfer verfügen über Tagfahrlicht (DRL, Daytime Running Lights). Der Tempomat zählt zur Serienausstattung.

Die Africa Twin ist zu folgenden Preisen erhältlich:

CRF1100L - MAT BALLISTIC BLACK METALLIC – MT CHF 15'730.-*

CRF1100L - MAT BALLISTIC BLACK METALLIC – DCT CHF 16’960.-*

CRF1100L - GRAND PRIX RED – MT CHF 16'070.-*

CRF1100L - GRAND PRIX RED – DCT CHF 17’300.-*

 

* Preise in CHF, inkl. MwSt, Transportkosten und Swiss-Bonus

Die Africa Twin 2020 kann man ab sofort unter www.africa-twin.ch vorbestellen.

 

Inhalt

1. Einleitung

2. Modellübersicht

3. Hauptmerkmale

4. Zubehör

5. Technische Daten

 

1. Einleitung

Vor mehr als drei Jahrzehnten führte Honda mit der XRV650 Africa Twin in Europa die ebenso legendäre wie ultimative Adventure-Maschine ein. 2016 folgte mit der CRF1000L Africa Twin eine von Grund auf neues Bike, das den Spirit, die Philosophie der echten „Abenteuer-Maschine“, von ihrer populären Vorgängerin in die Neuzeit übertrug.

Die Beliebtheit des Originals beruhte – genau wie beim neuen Modell – auf dem ausgewogenen Verhältnis von Leistung und Gewicht. Mit ihrem einzigartigen, muskulösen Erscheinungsbild, einem kräftigen, alltagstauglichen Motor und einem leistungsfähigen, komfortablen Chassis bewährt sich die CRF1000L Africa Twin als moderne, äusserst beliebte Allrounder-Maschine - sei es für das Abenteuer und die Reise rund um die Welt, die tägliche Fahrt zur Arbeit oder den Trip übers Wochenende.

Für 2018 überarbeitete und verbesserte Honda die Stärken der Africa Twin, sowohl in der Version mit Schaltgetriebe wie auch mit DCT Doppelkupplungsgetriebe. Hinzu kamen der elektronisch arbeitende Gasgriff TBW (Throttle by Wire) mit drei Riding-Modi, die HSTC Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) sowie der überarbeitete Ein- und Auslass für eine optimierte Kraftentfaltung und einen besseren Sound des Motors. Auch die Modellpalette wurde erweitert: Die Africa Twin Adventure Sports – mit den gleichen Updates, aber optimiertem Windschutz, einer grösseren Reichweite und Langhubfederung – erweiterte die Palette in den Offroad-Langstreckenbereich.

Aufgrund der starken Nachfrage in Europa (und weltweit) für beide Modelle mit über 87‘000 Verkäufen seit der Neulancierung im Jahr 2016 stellt Honda das Modelljahr mit markanten Neuerungen vor.

Bei der CRF1100L Africa Twin Adventure Sports* verbessern sich dadurch Reisekomfort, Technologie und Leistungsfähigkeit. Zudem ist neu die Option Showa Electronically Equipped Ride Adjustment (SHOWA EERA™) erhältlich.

Auch die CRF1100L Africa Twin erfährt umfangreiche Anpassungen, die in einem kräftigeren, athletischeren Rallye-Design und einem markanteren Offroad-Charakter zum Ausdruck kommen. Zudem bietet sie mehr Leistung und Drehmoment bei geringerem Gewicht – ganz im Sinne der Philosophie, für die sie seit vielen Jahrzehnten steht.

* Siehe separaten CRF1100L Africa Twin Adventure Sports Press-Kit.

 

2. Modellübersicht

Die CRF1100L Africa Twin 2020 zeigt einen deutlich stärkeren Fokus hin zum Offroad-Bike, das den Look und das Fahrgefühl einer Rallye-Maschine vermittelt. Kompakter, schlanker und 5 Kilogramm leichter stehen für mehr sportliche Performance, genauso wie die um 7% höhere Maximalleistung, das um 6% höhere Spitzendrehmoment und der kraftvollere Durchzug über den gesamten Drehzahlbereich. Die neue Maschine ist zudem EURO5-konform.

Der Rahmen wurde komplett überarbeitet und verfügt nun über einen verschraubten Hilfsrahmen aus Aluminium. Auch die Schwinge ist aus Aluminium und basiert auf derjenigen des Motocross-Modells CRF450R. Die zentral eingebaute sechsfache IMU (Inertial Measurement Unit) steuert sechs Bereiche der neusten Africa Twin: die 7-stufige HSTC, die 3-stufige Wheelie Control (neu für das Modell 2020), das Kurven-ABS (mit Offroad-Einstellung), die Rear Lift Control sowie die DCT-Kurvenerkennung. Hinzu kommt zudem die OFFROAD-Einstellung mit den Riding-Modi URBAN, TOUR und GRAVEL.

Die Fahrposition ist auf maximale Kontrolle ausgelegt. Das Modell verfügt über einen schlankeren Sitz und einen höher eingestellten Lenker. Eine farbige Mehrfach-Instrumentenanzeige (MID, Multi Information Display) mit 6,5-Zoll-TFT-Touchscreen bietet dem Fahrer eine direkte Schnittstelle zu den Systemen der Maschine, wie auch Apple CarPlay® und Bluetooth-Anbindung. Die LED-Doppelscheinwerfer mit Tagfahrlicht (DRL) erhöhen die Sicht, die Sichtbarkeit und somit auch die Sicherheit. Der Tempomat ist Teil der Serienausstattung.

 

3. Hauptmerkmale

3.1 Styling und Ausrüsstung

  • Kompakte Karosserie für den Offroad-Einsatz, mit schlankem Sitz und hohem Lenker
  • Multi Information Display (MID) mit farbigem 6,5-Zoll-TFT-Touchscreen
  • Mit Apple CarPlay® kann das Apple iPhone® über das MID benutzt werden
  • Bluetooth-Verbindung, Tagfahrlicht (DRL) und Tempomat

Athletisch und kompakt. Zwei Worte, die die schlanke neue Karosserie der Africa Twin im Rallye-Stil zusammenfassen und für den optimierten Offroad-Einsatz stehen. Das fest angebaute Windschild ist deutlich niedriger als zuvor und bietet somit eine bessere Sicht auf die Piste. Während die Sitzhöhe bei 850 – 870 mm bleibt, wird der Lenker nun 22,5 mm höher montiert, was eine aufrechtere Fahrposition und eine komfortablere Kontrolle der Maschine im Stehen und Sitzen ermöglicht.

Das Heckteil ist schlanker und der um 40 mm schmalere Sitz sorgt für kürzere Distanzen zum Boden. Die Form des Sitzes wurde ebenfalls mit viel Sorgfalt neu gestaltet, um die seitlichen Bewegungen des Fahrers zu vereinfachen. Als optionales Zubehör sind ein niedriger (825–845 mm) und ein höherer Sitz (875–895 mm) erhältlich.

Die neuen LED-Doppelscheinwerfer sind höher positioniert, bieten einen stärkeren Lichtstrahl und verfügen über Tagfahrlicht (DRL), das sich automatisch an die Intensität des Umgebungslichts anpasst und die Sicherheit unter allen Bedingungen verbessert. Der Knöchelschutz zählt zur Serienausrüstung.

Das farbige Multi Information Display (MID) mit 6,5-Zoll-TFT-Touchscreen gibt dem Fahrer die Kontrolle über alle Systeme der Africa Twin, wobei sich jeder Riding Modus über die obere linke Seite des Displays anwählen lässt. Das MID kann auch so angepasst werden, dass es – je nach gewähltem Riding Modus - verschiedene Informationsebenen anzeigt und auch mit Handschuhen einfach bedienen lässt.

Apple CarPlay® ist in das MID integriert und ermöglicht somit die Nutzung des Apple iPhone® über den Touchscreen. Ebenfalls können Navigations-Apps aufgerufen und angezeigt werden. Über ein im Helm integriertes Bluetooh-Headset lassen sich zudem Anrufe tätigen oder entgegennehmen. Das iPhone® selbst kann an einen USB-Ladeanschluss an der rechten Seite des MID angeschlossen werden. Über die Option der drahtlosen Bluetooth-Freisprechverbindung können das iPhone® oder Android-Gerät eingebunden werden. Die Steuerung sämtlicher Eingaben erfolgt über die linke Schaltanlage.

Die Front- und Heckblinker verfügen über eine Notbremssignal-Funktion. Bei plötzlichem Bremsen bei über 50 km/h blinken die Warnblinkleuchten, um andere Verkehrsteilnehmende vor der Vollbremsung zu warnen. Je nach Situation werden die Warnblinker automatisch wieder ausgeschaltet. Statt einen einfachen Timers vergleicht das System die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Vorder- und Hinterrad und berechnet je nach Situation, wann die Warnblinkanzeige wieder deaktiviert wird.

Für das Modell 2020 gehört der Tempomat nun zur Serien-Ausstattung, um das Reisen auf der Autobahn zu erleichtern.

 

3.2 Motor

  • Der Hubraum wird erhöht auf 1084 cm3, was zu einer Spitzenleistung von 75 kW und einem Spitzendrehmoment von 105 Nm führt.
  • Erreicht wird dies durch einen neuen Zylinderkopf, die Ventilsteuerung und den Hub, die Drosselklappe und den Auslass.
  • Die Anpassung der Getriebeuntersetzungen (MT) und Optimierungen beim Material resultieren in einer Reduktion des Gewichts.
  • Der Schalldämpfer verfügt neu über ein variables Abgasregelventil (ECV, Exhaust Control Valve), das den Motorensound bei niedrigen Drehzahlen verbessert und zur höheren Leistung im oberen Drehzahlbereich beiträgt.

Die Architektur des SOHC 8-Ventil-Parallel-Twin-Motors bleibt für das Modell 2020 im Wesentlichen unverändert. Der Hubraum hingegen wurde auf 1084 cm3 erhöht. Damit steigen die Höchstleistung von 70 kW auf 75 kW bei 7500/min. und das Spitzendrehmoment von 99 Nm auf 105 Nm bei 6250/min. Entscheidend dabei ist, dass Leistung und Drehmoment ab 2‘500/min. bis zum roten Drehzahlbereich gesteigert wurden.

Den höheren Hubraum erzielten die Ingenieure durch einen längeren Hub von 81,5 mm (gegenüber 75,1 mm) bei unveränderter Bohrung, was zu einem neuen Verdichtungsverhältnis von 10,1 : 1 führt. Der Mantel der beiden Zylinder besteht neu ebenfalls aus Aluminium. Die Gewichtseinsparungen von Motor und Getriebe liegen beim Modell mit Schaltgetriebe (MT) bei 2,5 kg und mit dem Doppelkupplungsgetriebe (DCT) bei 2,2 kg. Damit wiegt die Antriebseinheit neu 66,4 kg (MT), bzw. 74,9 kg (DCT).

Wie bisher erzeugen die Kurbelwelle mit 270° Kröpfung und die spezielle Zündfolge das unverwechselbare Pochen des Motors und das bekannt gute Gefühl für die Traktion am Hinterrad. Der Zylinderkopf wurde komplett überarbeitet, ebenso wie das Drosselklappengehäuse mit einem grösseren Luftdurchlass von 46 mm. Die Einlassbohrung und die Zylinderöffnungen wurden ebenfalls neu ausgerichtet, um den Lufteinlass zu glätten.

Die neue Steuer-Einstellung der ECU und die Anpassung des Einspritzwinkels ermöglichen eine direktere Sprühwirkung in die neu geformten Brennräume mit Doppelzündung.

Der SOHC Unicam-Ventiltrieb von Honda ist ein Merkmal der für Wettbewerbe konzipierten MX CRF450R und die niedrige Position der gegossenen Nockenwelle trägt zur Kompaktheit des Zylinderkopfs bei. Für das Modell 2020 wurden die Ventilsteuerung optimiert und der Ein- und Auslassventilhub auf 10,1 mm (Einlass) und 9,3 mm (Auslass) erhöht (bisher 9,2/8,6 mm).

Die höhere Effizienz des Einlasses mit der optimierten Luftströmung und die höhere Motorenleistung passte Honda auf der Auspuffseite mit einem variablen Abgasregelventil an, das demjenigen der CBR1000RR Fireblade ähnlich ist. Dieses verbessert sowohl die Motorleistung als auch die Effizienz, da es sich bei höheren Drehzahlen öffnet und bei niedrigeren Drehzahlen für einen angenehm «pulsierenden» Auspuffsound sorgt.

Die Kurbelgehäuse sind vertikal geteilt. Die Wasserpumpe ist effizient im Kupplungsgehäuse mit einem im Zylinderkopf integrierten Thermostat eingebaut. Die MT- und die DCT-Version verfügen über ähnliche Kurbelgehäuse, die nur äusserlich geringe Unterschiede aufweisen. Die Wasser- und Ölpumpen werden über die Ausgleichswellen des Motors angetrieben.

Die Semi-Trockensumpfschmierung arbeitet mit einem im unteren Gehäuseteil platzierten Öltank. Dies ermöglicht eine flachere Ölwanne, wodurch die gesamte Motorhöhe niedrig bleibt. Da Druck-Pumpe befindet sich im Öltank, wodurch keine Zu- und Ableitungen des Schmiermittels erforderlich sind. Vibrationen zweiten Grades werden durch die gegenläufige Bewegung der Kolben in den Zylinderlaufbahnen ausgeglichen, während die beiden Ausgleichwellen im Motorgehäuse die primären Trägheits- und Kupplungsvibrationen absorbieren.

Für 2020 wurde die Präzision der vorderen und hinteren Ausgleichsgetriebe verbessert, sodass sich deren Scherengetriebe entfernen liessen. Das Hinzufügen eines Impulsgeberrings ermöglicht zudem die Erkennung von Fehlzündungen, was für die Einhaltung der OBD2/EURO5 Abgasnormen wichtig ist. Um die EURO5-Vorgaben zu erfüllen wurden zudem die Sauerstoff-Lambdasonden durch linear arbeitende Luft-Treibstoff-Sensoren (LAF, Linear Air Fuel) in den Fallrohren ersetzt. Dies ermöglicht eine wesentlich genauere Messung des Luft-Treibstoff-Mischungsverhältnisses.

Der Kupplungskorb aus Aluminium und die Druckplatte arbeiten mit Hilfs-Nocken für das Hochschalten und Schleif-Nocken für das Verzögern, bzw. Herunterschalten. Der kleinere Kupplungsdurchmesser und die reduzierte Federspannung reduzieren den Kraftaufwand für die Schalthebelbetätigung. Die Gangräder sind neu geformt und aus widerstandsfähigerem Material gefertigt. Ein Quickshifter steht nach wie vor als Option im Angebot.

 

3.3 Elektronisches Motor- und Chassis-Management

  • Die IMU-gesteuerten HSTC-Interventionsebenen wurden für den Offroad-Einsatz optimiert.
  • Die Wheelie Control verfügt über drei Stufen und IMU-Management.
  • Der OFFROAD-Modus ergänzt die Standard-Riding-Modi TOUR, URBAN und GRAVEL.
  • Zwei individuelle USER-Modi ermöglichen die Personalisierung der Riding-Modi.

Der Motor des Africa Twin wurde 2018 um die Vorzüge der elektronischen Drosselklappen-Steuerung TBW (Throttle-By-Wire) ergänzt. Diese ermöglicht eine wesentlich feinere Steuerung der Motorleistung und der Motor-Performance. Zudem führte Honda auf der Africa Twin 2018 die HSTC Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) ein, um die Haftung an den Hinterrädern zu optimieren. Für das Modell 2020 wurde das System intelligent weiterentwickelt und verfügt nun über eine IMU* mit sechs Kanälen.

Das HSTC-System bietet vier Leistungs- und drei Bremsstufen. Die sieben HSTC-Einstellungen bleiben im neuen Modell erhalten. Die Stärke der Intervention hingegen wurde für jede Einstellungsstufe optimiert, damit die IMU mit den in Echtzeit erfassten Informationen (Gier-/Rollwinkel und -rate) präzise arbeiten kann. So wurden die Abstände zwischen den einzelnen Stufen optimiert, um dem Fahrer im Offroad-Einsatz eine exaktere Wahl des Eingriffs, bzw. des Rutschens am Hinterrad zu ermöglichen. Die HSTC kann auch komplett abgeschaltet werden.

Die Wheelie Control ist ein weiteres neues System, das den Fahrer unterstützt. Auch hier kann der Fahrer über die IMU, die den Neigungswinkel sowie die Neigungsrate erfasst und das Motordrehmoment über TBW steuert, zwischen drei Eingabestufen wählen. Stufe 1 lässt das beabsichtigte Abheben des Rades zu, unterdrückt aber ungewollte, plötzliche Bewegungen. Stufe 3 unterdrückt das Abheben des Vorderrades komplett. Stufe 2 bietet einen Kompromiss der beiden Einstellungen. Die Wheelie Control kann auch komplett abgeschaltet werden.

Die vier standardmässig eingestellten Riding Modi TOUR, URBAN, GRAVEL und OFFROAD decken den grössten Teil der Situationen ab. Zudem kann der Fahrer mit USER zwei individuelle, personalisierte Einstellungen abspeichern. Selbst innerhalb der Standard-Riding-Modi ist es möglich, einige Parameter zu ändern.

Beim HSTC-System können die Stufen 1 bis 7 gewählt werden (plus Abschaltfunktion), bei Wheelie Control kann zwischen Stufe 1 bis 3 (plus Abschaltfunktion) gewählt werden, und der dreistufige S-Modus des DCT erlaubt die Schaltung zwischen Stufe 1 bis 3.

TOUR kombiniert höchste Leistung für Touren mit Sozius und Gepäck sowie mittelstarke Motorbremse (2) mit aktivem Onroad Cornering ABS.

URBAN erfüllt die unterschiedlichsten Fahranforderungen und bei mittlerer Motorleistung (2) und Motorbremsung (2) mit aktivem Onroad Cornering ABS.

GRAVEL liefert die niedrigste Motorleistung (4) und Motorbremsung (3). Das Cornering ABS ist bei einer Offroad-Einstellung aktiv. In dieser Einstellung kann das ABS der Hinterradbremse nicht ausgeschaltet werden.

OFFROAD arbeitet mit niedriger bis mittlerer Motorleistung (3) und niedrigster Motorbremsung (3). Das Cornering ABS ist bei einer Offorad-Einstellung aktiv. Das ABS der Hinterradbremse kann abgeschaltet werden.

Die Modi USER 1 & 2 bieten dem Fahrer die Wahl zwischen zwei verschiedenen personalisierten Einstellungen. Dabei können bei der Motorleistung die Stufen 1 bis 4, bei der Motorbremsung die Stufen 1 bis 3 und beim ABS die Parameter für Onroad und Offraod gewählt werden.

* Siehe Abschnitt 3.5 Chassis in dieser Pressemitteilung.

 

3.4 Doppelkupplungsgetriebe (DCT)

  • Super-schneller Gangwechsel entweder im Schalt-Modus (MT) oder im Automatik D- und S-Modus.
  • Der S-Modus (mit drei Stufen) für sportlicheres Fahren dreht höher und schaltet früher herunter als der D-Modus.
  • Der G-Switch verbessert die Hinterrad-Traktion bei Offroad-Einsätzen.
  • Die Neigungserkennung passt das Schaltmuster abhängig vom Neigungswinkel an.
  • IMU bietet eine Kurvenerkennungsfunktion für verbesserte Schaltzeiten.

Seit das System 2009 erstmals als Option der VFR1200F vorgestellt wurde verkaufte Honda europaweit über 100 000 mit DCT Doppelkupplungsgetriebe ausgestattete Motorräder. Als Beweis für die Akzeptanz auf dem Markt trug DCT im vergangenen Geschäftsjahr 48 % zum europäischen Umsatz mit Modellen bei, bei denen DCT als Option verfügbar war.

Das einzigartige DCT-System sorgt für konsistente, superschnelle und nahtlose Gangwechsel und wird beim Fahren sehr rasch zu einer Selbstverständlichkeit. DCT arbeitet mit zwei Kupplungen: Eine Kupplung steuert die Gangstufen 1, 3 und 5 zuständig, die andere die Gangstufen 2, 4 und 6, wobei die Hauptwellen der beiden Kupplung kompakt ineinander geführt sind.

Die Kupplungen werden jeweils unabhängig voneinander durch einen eigenen elektrohydraulischen Kreislauf gesteuert. Wenn ein Gangwechsel stattfindet, wählt das System den nächsten Gang über die nicht verwendete Kupplung vor. Die erste Kupplung wird dann elektronisch ausgekuppelt, während die zweite Kupplung gleichzeitig einkuppelt.

Das Ergebnis ist ein gleichmässiger, schneller und nahtloser Gangwechsel. Da die Doppelkupplungen den Antrieb von einem Gang in den nächsten mit minimaler Antriebsunterbrechung zum Hinterrad übertragen, werden die Stoss- und Nickbewegungen der Maschine minimiert, sodass sich der Wechsel direkt und gleichmässig anfühlt. 

Die zusätzlichen Vorteile, wie beispielsweise die Langlebigkeit (da die Gänge nicht durch falsches Schalten beschädigt werden können), die Tatsache, dass ein Abwürgen nicht möglich ist, das stressfreie Fahren in der Stadt und die geringere Ermüdung des Fahrers tragen zur Attraktivität des DCT bei.

Es stehen drei Betriebsarten zur Verfügung. Der MT-Modus ermöglicht eine vollständige manuelle Steuerung, bei der die Gangwahl über Drucktasten am Lenker erfolgt. Der automatische D-Modus ist ideal für Fahrten in der Stadt und auf der Autobahn und erreicht eine optimale Verbrauchseffizienz. Der automatische S-Modus bietet drei Stufen für sportlicheres Fahren, da die ECU den Motor vor dem Hochschalten etwas höher drehen lässt und beim Abbremsen für zusätzliche Motorbremsungen früher zurückschaltet.

Im D- oder S-Modus bietet das DCT bei Bedarf sofortige manuelle Intervention – der Fahrer wählt einfach den gewünschten Gang mit den Auf- und Ab-Drucktasten am linken Lenker. Zu gegebener Zeit kehrt das DCT je nach Drosselklappenwinkel, Fahrzeuggeschwindigkeit und Gangposition nahtlos in den Automatikbetrieb zurück.

Das DCT für die Africa Twin ist auch für den Einsatz in einer Offroad-Umgebung voll ausgestattet. Die Offroad-Funktionalität wird durch den G-Modus erweitert, der über das TFT-Touchscreen-Display bedient wird. Die Aktivierung des G-Modus in jedem Riding Mode verbessert das Feeling für die verfügbare Traktion und die Kontrolle der Maschine, indem der Kupplungsschlupf beim Schalten reduziert wird.

Eine weitere Funktionalität des DCT-Systems ist die Neigungserkennung, mit der das Schaltmuster je nach Neigungswinkel angepasst wird, um eine optimale Steuerung zu ermöglichen.

Ein neues Element des DCT-Systems für die CRF1100L Africa Twin ist die Kurvenerkennung. Wenn die IMU erkennt, dass das Motorrad in die Kurve geht, passt das System das Schaltprogramm subtil an den natürlichsten Gangwechsel an.

 

3.5 Chassis

  • Eine sechsfache IMU (Inertial Measurement Unit) ist in der Mitte der Maschine eingebaut.
  • Überarbeiteter, leichterer Rahmen, mit angeschraubtem Sub-Rahmen aus Aluminium und einer leichteren, steiferen Schwinge im Stil der CRF450R für eine optimierte Hinterrad-Traktion und ein besseres Fahrgefühl.
  • Das Kurven-ABS sorgt für ein sicheres Fahrgefühl und bietet eine spezielle Offroad-Einstellung.
  • Neue Dämpfungs- und Federraten für die vordere und hintere Showa-Aufhängung

Das Herzstück hinter der erhöhten On- und Offroad-Performance der Africa Twin ist eine sechsfache Inertial Measurement Unit (IMU) von Bosch MM7.10, die in der Mitte der Maschine eingebaut ist und in Echtzeit Rollwinkel/-rate, Neigungswinkel/-rate und Gierwinkel/-rate misst. Es verwaltet die Hinterrad-Traktion über TBW und HSTC, den vorderen Bremsgriff über Cornering ABS und den vorderen Radhub über Wheelie Control und ergänzt diese durch Rear Lift Control.

Zusätzlich zur neuen IMU-Steuerung haben die Ingenieure von Honda beim neuen Modell 2020 die Festigkeit und Steifigkeit des Halb-Doppelschleifenrahmens aus Stahl vollständig überarbeitet, um die Offroad-Tauglichkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Allrounder-Fähigkeiten des Motorrads im alltäglichen Verkehr zu optimieren.

Die Steifigkeit um den Lenkkopf herum wurde für ein besseres Feeling an den Aussengriffen erhöht. Auch die Hauptholme sind schlanker und gerader und machen das vordere Querrohr überflüssig. Der Rahmen ist 1,8 kg leichter als bisher.

Ein verschraubter Aluminium-Hilfsrahmen (rot lackiert) ersetzt die integrale Stahlkonstruktion des bisherigen Modells und ist mit einer Breite von 195 mm um 40 mm schlanker, was entscheidend ist für eine bessere Bodenreichweite. Die Aluminiumschwinge ist brandneu, 500 g leichter und basiert auf dem gleichen Design wie diejenige der CRF450R. Ihre höhere Steifigkeit verbessert die Hinterrad-Traktion und das Fahrgefühl.

Die Bodenfreiheit bleibt bei 250 mm, mit einem Radstand von 1575 mm und einem Lenkkopfwinkel von 27° und einem Nachlauf von 113 mm. Das Gewicht bei vollgetankter Maschine ist mit 226 kg um 5 kg leichter.

Mit einer Hublänge von 230 mm bietet die 45-mm-Showa-Upside-Down-Gabel mit Cartridge-Dämpfung grosse Dämpfungsreserven. Dazu wurden ihre Einstellungen zur Verbesserung der Off- und Onroad-Performance überarbeitet. Die Zug- und Druckdämpfung sind komplett einstellbar. Die obere Gabelbrücke ist aus Gussaluminium gefertigt, die untere aus Schmiedestahl und der Lenkschaft aus hohlem Aluminiumrohr. Beide Gabelbrückenklemmungen erfolgen über stabile Doppelverschraubungen.

Wie die Vorderradaufhängung wurde auch der Showa Stossdämpfer überarbeitet. Er bietet einen Hub von 220 mm, verfügt über einen 46-mm-Zylinder und einen externen Speicher für eine stabile Dämpfungssteuerung unter extremeren Offroad-Bedingungen. Die Federvorspannung kann über eine Skala am Dämpferkörper eingestellt werden. Zug- und Druckdämpfung sind ebenfalls vollständig einstellbar.

Die Innenplatten der Schwingendrehpunkte bestehen nun aus hochfestem Stahl mit 600 MPa. Das obere Querrohr, das sie verbindet, fungiert als obere Stossdämpferhalterung (durch ein Domlager) und verbessert das Feeling für die Hinterrad-Traktion.

Die IMU berücksichtigt den Schräglagenwinkel sowie die Bremszeit (der Vorder-/Hinterraddrehzahlsensoren) und integriert die Schlupfrate der Vorder- und Hinterräder, um den Bremsdruck mittels ABS zu steuern. Auch wenn sie einen plötzlichen Hinterradauftrieb erkennt, steuert sie die Bremskraft fein, um die Stabilität zu erhalten. Das hintere ABS hinten kann bei stehender Maschine für Offroad-Fahrten ausgeschaltet werden.

Wie bisher arbeitet die Vorderradbremse mit kompakten zweiteiligen 4-Kolben-Radialzangen mit zwei schwimmend gelagerten Wave-Bremsscheiben (310 mm) und Sintermetall-Bremsbelägen. Die hintere 256-mm-Wave-Bremsscheibe verfügt über eine Lochstanzung und -formung.

Die 21/18-Zoll-Speichenräder vorne (aus Edelstahl) sind mit 90/90–21 und 150/70–18 Reifen bestückt. Die Reifen mit Blockprofil (Continental 90/90–21M/C 54S und 150/70B 18M/C 70Q, jeweils für 180 km/h und 160 km/h ausgelegt) sind zugelassen.

 

4. Zubehör

Das Angebot an Honda Originalzubehör für die Africa Twin wurde um Gepäckoptionen erweitert, darunter ein hochwertiges (42 l) Topcase aus Aluminium sowie Taschen, ein grosses (58 l) Topcase aus Kunststoff und Taschen, zwei Sitzhöhen (eine niedrigere Sitzhöhe mit 825–845 mm und eine höhere Sitzhöhe mit 870–895 mm), eine Tourenscheibe, Kühlerprotektoren, ein Motorschutz und Seitenrohre, verlängerter Knöchelschutz, Heizgriffe und eine ACC-Ladebuchse.

 

5. Technische Daten

 

MOTOR

Typ

SOHC flüssigkeitsgekühlt, Parallel-Zweizylinder-Viertaktmotor, Unicam, 8 Ventile, 270° Kurbelwelle

Hubraum

1084 cm3

Bohrung x Hub

92 mm x 81,5 mm

Verdichtungsverhältnis

10,1:1

Max. Leistung

75 kW bei 7500/min.

Max. Drehmoment

105 Nm bei 6250/min.

Geräuschpegel

73 dB

Ölkapazität

4,8/4,3 (5,2/4,7 DCT)

KRAFTSTOFFSYSTEM

Kraftstoff

PGM-FI

Kraftstofftankinhalt

18,8 l

CO2-Emissionen

112 g/km 

110 g/km DCT

Kraftstoffverbrauch

4,9 l/100 km (20,4 km/l) MT

4,8 l/100 km (20,8 km/l) DCT

ELEKTRIK

Starter

Elektrisch

Batteriekapazität

12V-6Ah Lithium-Ionen-Batterie (20 h)

ACG-Output

 0,49 kW/5000 U/min

ENDANTRIEB

Kupplung

Nass, Lamellenkupplung mit Schraubenfedern, Assist-Nocken aus Aluminium und Rutschkupplung

DCT – 2 nasse Lamellenkupplungen mit Schraubenfedern

Getriebe

6-Gang-Schaltgetriebe (6-Gang-Getriebe DCT)

RAHMEN

Typ

Halb-Doppelschleifenrahmen

CHASSIS

Abmessungen (L x B x H)

2330 mm x 960 mm x 1395 mm

Radstand

1575 mm

Lenkkopfwinkel

27,5°

Nachlauf

113 mm

Sitzhöhe

850/870 mm (niedrige Sitzoption 825 mm, hohe Sitzoption 895 mm)

Bodenfreiheit

250 mm

Leergewicht

226 kg (DCT 236 kg)

 

 

RADAUFHÄNGUNG

Vorne

Showa 45 mm Cartridge USD-Telegabel mit einstellbarer Federvorspannung und DF-Einstellungen, 230 mm Hub

Hinten

Monoblock-Aluminiumschwinge, Pro-Link-Aufhängung, Showa-Gasdruckdämpfer, Federvorspannung und Dämpferdruckstufen hydraulisch einstellbar, 220 mm Federweg

RÄDER

Vorne

21M/C x 2,15 Aluminium-Speichenräder

Hinten

18M/C x MT 4,00 Aluminium-Speichenräder

Felgengrösse vorne

21"

Felgengrösse hinten

18"

Reifen vorne

90/90–21M/C 54H (Rohrtyp)

(Bridgestone Battlax Adventurecross Tourer AX41T/

AX41T Metzler Karoo Street)

Reifen hinten

150/70R18M/C 70H (Rohrtyp)

(Bridgestone Battlax Adventurecross Toure AX41T/

AX41T Metzler Karoo Street)

BREMSEN

ABS

2-Kanal mit IMU
Wählbarer ABS-Modus mit Onroad- und Offroad-Einstellung

Vorne

310 mm hydraulische Wave-Doppelscheiben, schwimmend gelagert, mit Aluminiumnabe, radial montierte 4-Kolben-Radialzangen und Sintermetall-Bremsbeläge

Hinten

256 mm hydraulische Wave-Bremsscheibe mit Einkolbenbremse und Sintermetall-Bremsbelägen 2-Kanal, am Hinterrad abschaltbar

INSTRUMENTE UND ELEKTRIK

Instrumente

LCD-Meter, TFT 6,5-Zoll-Touch-Panel Multi-Informations-Display

Sicherheitssystem

Wegfahrsperre, Sicherheitsalarm (optional)

Scheinwerfer

LED

Rücklicht

LED

Elektrik

Tagfahrlicht (DRL), Bluetooth-Audio und Apple Carplay, USB-Anschluss, automatische Blinkerabschaltung, Tempomat, Notbremssignal, IMU, HSTC und Wheelie Control

 

 

RADAUFHÄNGUNG

Vorne

Showa 45 mm Cartridge USD-Telegabel mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbaren Dämpferdruckstufen, 230 mm Federweg

 

EERATM – Showa USD-Telegabel mit einem Rohrinnendurchmesser von 45 mm und Showa EERATM mit einstellbaren Dämpferzug- und Dämpferdruckstufen, 230 mm Federweg

Hinten

Monoblock-Aluminiumschwinge, Pro-Link-Aufhängung, Showa-Gasdruckdämpfer, Federvorspannung und Dämpferdruckstufen hydraulisch einstellbar, 220 mm Federweg

 

EERATM – Monoblock-Aluminiumschwinge, Pro-Link-Aufhängung mit Showa-Gasdruckdämpfer, via Remote Control hydraulisch einstellbare Federvorspannung und elektrisches Steuergerät zur Einstellung der Dämpferzug- und Dämpferdruckstufen, 220 mm Federweg

RÄDER

Vorne

21M/C x MT2,15 Aluminium-Speichenräder

Hinten

18M/C x MT4,00 Aluminium-Speichenräder

Felgengrösse vorne

21"

Felgengrösse hinten

18"

Reifen vorne

90/90-21M/C 54H (mit Schlauch)

Bridgestone Battlax Adventurecross Tourer AX41T
Metzler Karoo Street

Reifen hinten

150/70R18M/C 70H (mit Schlauch)

Bridgestone Battlax Adventurecross Tourer AX41T
Metzler Karoo Street

BREMSEN

ABS-Systemtyp

2-Kanal mit IMU
Wählbarer ABS-Modus mit Onroad- und Offroad-Einstellung

Vorne

310 mm hydraulische Wave-Doppelscheiben, schwimmend gelagert, mit Aluminiumnabe, radial montierte 4-Kolben-Radialzangen und Sintermetall-Bremsbeläge

Hinten

256 mm hydraulische Wave-Bremsscheibe mit Einkolbenbremse und Sintermetall-Bremsbelägen 2-Kanal, am Hinterrad abschaltbar

 

 

INSTRUMENTE UND ELEKTRIK

Instrumente

LCD-Meter, TFT 6,5-Zoll-Touch-Panel Multi-Informations-Display

Sicherheitssystem

Wegfahrsperre, Sicherheitsalarm (optional)

Scheinwerfer

LED

Rücklicht

LED

Elektrik

Tagfahrlicht (DRL), Bluetooth-Audio und Apple Carplay, USB-Anschluss, automatische Blinkerabschaltung, Tempomat, Notbremssignal, IMU, HSTC, Wheelie Control

 

** Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um Ergebnisse, die Honda unter den von WMTC vorgeschriebenen standardisierten Testbedingungen erzielt hat. Die Tests werden auf einer Rollbahn mit einer Standardversion des Fahrzeugs mit nur einem Fahrer und ohne zusätzliche Zusatzausrüstung durchgeführt. Der tatsächliche treibstoffverbrauch kann je nach Fahrweise, Wartung des Fahrzeugs, Wetter, Strassenzustand, Reifendruck, Einbau von Zubehör, Ladung, Fahrer- und Beifahrergewicht und anderen Faktoren variieren.

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